PushIt

Bild zeigt das Wort Start
Erfahrungsgemäß sind die ersten Minuten deines Auftritts die, die man am Schlimmsten empfindet. Fast alle Kolleginnen und Kollegen, die ich danach gefragt habe, wann sie am meisten Lampenfieber verspüren, haben mir das genau so berichtet. Ist man erst gut in die Lesung eingestiegen, verfliegt die Aufregung fast wie von allein. Und ich kann dem nur zustimmen. Somit solltest du dir gut überlegen, wie du die ersten Minuten überbrückst, um in deinen Flow zu kommen. Das Gute zuerst: Dein Text...
Bild zeigt eine Eintrittskarte
Die Eintrittskosten legt der Veranstalter fest. Somit: Bist du eingeladen, dann ist das nicht dein Ding und du kannst dich zurücklehnen. Bitte aber dennoch den Punkt »Theaterregel« lesen. Organisierst du selbst die Lesung, dann musst du dir über die Eintrittskosten Gedanken machen. Also gehen wir es an: Wovon ich dringend abrate: kostenfreier Eintritt. Ich werde es nicht müde zu beteuern: Der Gedanke »Was nichts kostet, ist auch nichts« schwirrt den meisten Zeitgenossen im...
Bild zeigt eine Hand, die mit einem Kugelschreiber eine einhundert Prozent aufschreibt
Achtung! Hier kommt die wichtigste Botschaft im ganzen Push-It-Bereich! Rückenlehne aufrecht gestellt? Volle Konzentration? Bereit? Trommelwirbel! Dann also! Sei du selbst! Ich gebe dir hier im Buch zahlreiche Empfehlungen und Ratschläge. Es würde mich auch freuen, solltest du sie annehmen (können). Doch ich möchte nicht, dass du dich dafür verbiegen musst. Überspitzt: Bist du ein griesgrämiger Typ, der gerne verbal austeilt, dann wirst du kaum eine »Danke« über die Lippen bekommen....
Bild zeigt einen Neonschriftzug mit dem Text Thank you
Du solltest dir auf die Fahne schreiben, dich zu bedanken. Das ist keineswegs »oldschool«. Schreib dir einen gefetteten, knalligen Hinweis in deinen Vorlesetext: Zwei »Danke« sind ein »Must-do«! Dank 1: Bei Beginn der Lesung bedankst du dich beim Veranstalter für die Einladung und für die Organisation. Dabei solltest du ein paar persönliche Worte einbauen. Das ist nicht so schwer, wie es sich im ersten Augenblick anhört. Jeder Veranstalter hinterlässt heutzutage seine Footprints im...
Bild zeigt einen Coaching-Kreislauf
Vorweg eine Warnung, da ich dir versprochen habe, ehrlich zu sein: Ich coache selbst. Daher bin ich vielleicht nicht ganz objektiv, was das Thema Coaching angeht. Und ich erlaube mir, hier ein wenig Werbung für mich zu machen. Sagst du jetzt: »Hey, nee, lass stecken! Werbung habe ich schon genug im Fernsehen.«, dann kann ich das gut verstehen. Blättere dann einfach weiter … aber schade wäre es schon. Denn das Coaching ist eine interessante Methode, um sich weiterzuentwickeln. Vielleicht...
Bild zeigt einen Käufer an einem Büchertisch
Die Lesung ist erfolgreich verlaufen, das Publikum ist zufrieden, jetzt möchten sie gerne noch eins deiner Bücher kaufen. Oder sie wollen vor deiner Lesung schon zuschlagen. Damit kommt der Büchertisch ins Spiel. Ein gut sortierter Büchertisch ist ein »Must-have« bei einer Veranstaltung. Nicht nur, damit deine Bücher verkauft werden. Es ist auch immer ein Ort, an dem du mit deinem Publikum in Kontakt kommst. Stell dich dorthin, setze ein Lächeln auf, und es wird keine Minute dauern, bis...
Bild zeigt eine Brille
Benötigst du eine Brille zum Lesen? Dann steck sie ein. Die Brille ist neben dem Lesetext dein Handwerkszeug. Wie banal, denkst du jetzt? Im Prinzip schon, ja, richtig. Aber stell dir die Szene vor, solltest du die Brille vergessen haben. Mit ein wenig Glück findest du jemanden im Publikum, der dir a.) seine Brille leiht und b.) die Gläser passend zu deiner Sehschärfe geschliffen sind. Aber was willst du unternehmen, sollte das nicht der Fall sein? Willst du dich hinstellen und sagen »Tut...
Bild zeigt einen star blickenden Uhu
Deine Lesung hat begonnen, du liest. Die ersten Hürden sind übersprungen, dein Lampenfieber reduziert sich zu einem lauen Flämmchen. Gut so! Jetzt gilt es, Kontakt mit dem Publikum aufzunehmen. Löse daher ab und an deinen Blick vom Manuskript! Setze ein Lächeln auf, schau in die Runde, suche den Kontakt zu den Zuhörerinnen und Zuhören. Dein Publikum möchte, dass du mit ihnen interagierst, sie wollen nicht nur eine »Masse« sein, die im Dunklen sitzt und dir lauscht. Das gilt...
Bild zeigt eine Frau, die die Arme ausbreitet und Luft holt
Zur richtigen Atmung beim Vorlesen könnte ich ein eignes Buch verfassen, ein Seminar anbieten, mich als Coach zur Hilfe rufen lassen. Da ich damit aber nicht der erste auf dem Markt wäre, lasse ich es bleiben. Du findest zahlreiche Angebote, die dir helfen, deine Atmung zu verbessern. Warum du das tatsächlich tun solltest? Deine Atmung beeinflusst deine Stimme, dein wichtigstes Werkzeug. Obwohl die Angebote zum Atemtraining so mannigfaltig sind, möchte ich dir für den Einstieg hier...
Bild zeigt eine vereinfachte Zufriedenheitsskala
Fühlst du dich wie in dem Schlager von Max Raabe? Kein Schwein ruft dich an, um mit dir eine Lesung abzusprechen? Obwohl dein Roman brandneu ist und du den Auftritten entgegenfieberst? Du stehst Gewehr bei Fuß, hast alles bereits geplant und organisiert, doch das Telefon bleibt stumm? Die Stille kratzt an deinem Selbstwertgefühl, du fragst dich, was du falsch gemacht hast? Du MUSST etwas Schlimmes angestellt haben, ansonsten würden die Veranstalter bei dir Schlange stehen. Schließlich ist...

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